20120215 Keine Flughafenverfahren auf dem BER

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20120209 Ich war nicht

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20120211 ACTA stoppen!

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Folter, Selbstjustiz und Hetzjagden auf vermeintliche Gaddafi-Getreue, das sind einige der Vorwürfe gegen libysche Milizen. Nun hat auch der Vorsitzende der Übergangsregierung, Mustafa Abd al-Dschalil, zugegeben, dass die neue Führung in Tripolis keine...


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20120222 Stiftung Datenschutz ohne Geld

Scheinriese Tur-Tur aus Lummerland

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit in Rheinland-Pfalz stellte kürzlich fest: die Bundesstiftung "Datenschutz" als "Scheinriese Tur-Tur aus Lummerland"- je näher sie kommt, desto kleiner wird sie.

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20120221 Umfassende Überwachung der Studenten

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Die umfassende Überwachung der kanadischen Studenten sollen  Verträge der Universitäten Western Ontario und Toronto mit der Lizenzierungsgesellschaft "Access Copyright" bringen. Danach ist vorgesehen, als Vervielfältigungen selbst Übertragungen per E-Mail...


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20120221 Trojaner protokolliert Telefonsex

BKA speicherte per Trojaner Telefonsex-Mitschnitte

Wozu haben wir Verfassungsgerichtsentscheidung, wie z.B. das Verbot des Lauschangriff auf den "Kernbereich privater Lebensgestaltung", wenn sich niemand daran hält? Der Datenschutzbeauftragte Peter Schaar hat in seinem Bericht zum...


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20120220 Soldatentraumata unerwünscht

GEW empört über Einsatz der Bundeswehr in Schulen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat festgestellt, dass  die Bundeswehr in Schulen einseitig über Verteidigungs- und Sicherheitspolitik berichtet. Diskussionen über zivile Opfer, Soldatentraumata oder Menschenrechte sind bei...


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20120220 Mail, Telefonate und Chats ein Jahr speichern

Großbritannien goes Vorratsdatenspeicherung heavy

Die konservativ-liberale Regierung in Großbritannien, die sich vor der Wahl für Bürgerrechte stark gemacht hatte, will jetzt eine verschärfte Form der Vorratsdatenspeicherung einführen. Alle Provider werden verpflichtet die gewählten oder per SMS...


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20120219 Konzentration auf Bürgerrechte

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Mit der Gründung der „Gruppe42“, einer lose Vereinigung außerhalb der Partei wollen der ehemalige Piraten-Vorsitzende Jens Seipenbusch und sein damaliger Stellvertreter Andreas Popp die Kernthemen der Netzpolitik stärker betonen. Sie wollen, dass die...


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20120219 De Maiziere für "stärkere Rolle"

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Verteidigungsminister de Maiziere sagte am Freitag in einer sicherheitspolitischen Grundsatzrede an der Harvard-Universität in Boston: "Ziel deutscher Sicherheitspolitik ist der Ausbau erfolgreicher Partnerschaften. Und Führung...


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20120218 Schaar verurteilt Staatstrojaner

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Auf Indymedia Linksunten wurde gestern ein Dokument geleakt, bei dem es sich um den Prüfbericht vom Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar zum Staatstrojaner handelt. Darin verurteilt er Nutzung der Software aus folgenden Gründen:

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20120218 "DHS Bedrohung für die freie Meinungsäußerung"

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20120218 Jetzt fallen die Masken

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Vor einigen Tagen berichteten wir über Adressbuchklaus bei Path- und Fourquare-Apps. Nun hat eine Studie von Forbes 1400 Cydia- und App Store-Apps im Datenschutz verglichen. Erstaunlicherweise schneidet der App Store in den meisten getesteten...


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Aktion Freiheit statt Angst e.V.

Gesetz gegen Kinderpornographie unzulässig: 120000 Bürger gegen Internetzensur (12.06.09)

Details

Am 12. Juni 2009 beriet der Bundesrat einen Gesetzentwurf zur Bekämpfung von Kinderpornographie im Internet, der die Sperrung von Internetseiten vorsieht. Unter anderem sieht der Entwurf vor, dass das BKA eine Liste der zu sperrenden Seiten pflegt, die nicht durch eine zweite, unabhängige Instanz kontrolliert wird.

Der Bundesrat bemängelte{footnote}http://www.bundesrat.de/cln_099/nn_95694/nsc_true/DE/presse/pm/2009/120-2009.html?__nnn=true{/footnote} die mangelnde Kontrolle der geheim geführten Sperrlisten und die geplante Weitergabe personenbezogener Daten von Internetnutzern, auch, wenn diese zufällig auf eine sog. Stoppseite stossen.

Das Aktionsbündnis Freiheit statt Angst jedoch hält seine grundlegende Kritik{footnote}Stellungnahme zu Netzfiltern im Kampf gegen Kinderpornographie (12.02.2009){/footnote} an diesem Gesetz weiterhin aufrecht und fordert den Stopp des Gesetzes.

Eine auch vom Aktionsbündnis unterstützte Petition{footnote}/presse/pressemitteilungen/241-internetsperren-verhindern-keinen-missbrauch-bundestag-sollte-gesetz-ablehnen-060509{/footnote} {footnote}http://www.golem.de/0905/66980.html{/footnote} gegen Internetsperren{footnote}https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860{/footnote} hat mittlerweile fast 120.000 Mitzeichner gefunden. Diese 120.000 wahlberechtigten Menschen sorgen sich um unsere Freiheitsrechte und wenden sich gegen Bestrebungen, potenzielle Zensurwerkzeuge für das Internet zu etablieren.

Selbstverständlich muss die Verbreitung von Kinderpornographie mit allen rechtsstaatlichen Mitteln bekämpft werden. Internet-Anbieter, die solches Material anbieten, müssen vom Netz genommen werden. Noch wichtiger ist aber eine nachhaltige und ernst gemeinte Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch, beispielsweise durch Projekte wie „Kein Täter werden“{footnote}http://www.kein-taeter-werden.de/{/footnote}. Der Schutz von Kindern vor Übergriffen sollte an erster Stelle stehen. Das Aktionsbündnis hat bereits eindringlich mit einer Stellungnahme an die Bundesregierung hierauf hingewiesen.

Kann man aber die Sperrung von Internetseiten als rechtsstaatliches Mittel betrachten? Das Aktionsbündnis Freiheit statt Angst sagt: Nein!

Die Nutzlosigkeit des sogenannten Access-Blocking ist hinreichend in der Öffentlichkeit und in Expertengremien diskutiert worden. Über gesellschaftliche und auch wirtschaftliche Schäden derartiger Sperr-Verfügungen wurde bisher aber kaum gesprochen. Was passiert mit der digitalen Gesellschaft, mit einer gerade entstehenden Wissens- und Informationskultur, wenn hinter jedem Klick potenziell ein Sperrschild lauert? Was passiert mit der informationellen und persönlichen Freiheit, wenn die Zugriffsdaten direkt an das BKA gemeldet werden?

Wir begrüßen aber nicht nur die klare Positionierung besorgter Bürger, wir begrüßen auch die jüngsten Äußerungen aus dem Bundeskabinett, welche eine weitere Überarbeitung des Gesetzesentwurfs zu Internetsperren in Aussicht stellen. So sagte Frau von der Leyen zu Spiegel-Online: "Ich nehme die Petition sehr ernst, zum Beispiel den Vorwurf der unkontrollierten Listen. Wir wollen die Transparenz verbessern. Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir ein Gremium mit unabhängigen Experten schaffen, das die Blockierlisten unter dem Mehr-Augen-Prinzip anschaut.{footnote}http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,626965,00.html{/footnote}"

Lotar Küpper vom Aktionsbündnis Freiheit statt Angst meint: "Die Sorgen von knapp 120.000 Unterzeichnern ernst zu nehmen, ist sicher der richtige Weg. Diese Gesetzesinitiative dennoch aufrecht zu erhalten aber ganz bestimmt nicht. Die "Affäre" um den Jugendschutzfilter JusProg zeigt doch deutlich, wie schnell auch unverdächtige Inhalte, mit oder ohne Vorsatz, gesperrt werden könnten.{footnote}http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30391/1.html{/footnote}

Das "Aktionsbündnis Freiheit statt Angst" fordert die sofortige Einstellung dieser Gesetzesinitiative. Die informationelle Selbstbestimmung, die Presse- Informations- und letztlich auch Publikationsfreiheit sind für unsere Demokratie zu wichtig, als dass sie dem Populismus und der Polemik des beginnenden Wahlkampfs geopfert werden dürfen.

   
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