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Schule ohne Militär und Berliner Schülerdatei

20120609 Gulu Walk in Berlin

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Gulu Walk  2012 in Berlin

Aktion Freiheit statt Angst e.V. wird auch in diesem Jahr wieder mit vielen anderen gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten demonstrieren. Drei unserer Arbeitsgruppen rufen diesmal zur Teilnahme an der Demo

Am Sa., den 09.06.2012 um 11h geht es
vom Pariser Platz am Brandenburger Tor
zum Friedensfestival auf dem Alexanderplatz

Bereits im Jahr 2012 haben wir am 1. Gulu Walk in Berlin teilgenommen, denn 250.000 Kinder werden weltweit in Regierungs- und Rebellen-Armeen ihrer Kindheit beraubt. Für sie und für diejenigen, die nach Hause zurückkehren können - traumatisiert und ohne Bildung - müssen wir jetzt etwas tun, um eine Fortsetzung von Gewalt und Krieg zu verhindern.

Unsere Forderungen:

  • Verhinderung des Mißbrauchs von Kindern als Soldaten, weltweit
  • Ehemalige Kindersoldaten müssen ein Recht auf Asyl in Deutschland haben (bisher gelten sie als Deserteure!)
  • Keine Werbung fürs Militär an Schulen!

Weitere Infos bei guluwalk-berlin.de


201209 Aktionswoche "Bildung ohne Bundeswehr"

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Aufruf zur bundesweiten Aktionswoche gegen Bundeswehr in Schulen und
Hochschulen vom 24.-29. September 2012

Aktion Freiheit statt Angst e.V. unterstützt diesen Aufruf und die Aktionswoche im Herbst diesen Jahres und wird sich als Mitglied der Berliner Bündnisses "Schule ohne Militär" aktiv an Aktionen in der Stadt beteiligen.

Die Bundeswehr drängt an die Schulen und Hochschulen!

In den Schulen sucht sie zum einen nach dem Ende der Wehrpflicht neue Rekruten und Rekrutinnen. Zum anderen will sie schon die Kinder und Jugendlichen – die Wähler und Wählerinnen von morgen – von der Notwendigkeit militärischer Einsätze überzeugen.

In immer mehr Bundesländern schließt sie deshalb Kooperationsvereinbarungen mit den jeweiligen Kultusministerien. Damit sichert sie ihren Jugendoffizieren Zugang in die Klassenzimmer. Diese „Experten für die politische Bildung“ gestalten dort den Unterricht, entwerfen Lehrmaterialien, organisieren Ausflüge in Kasernen oder andere Seminarfahrten und üben zunehmend Einfluss auf die Ausbildung von Lehrkräften aus. Auch die Wehrdienstberater kommen regelmäßig und immer häufiger in Schulen, um Jugendliche offensiv für den Dienst an der Waffe anzuwerben. Zudem wird an den Hochschulen eine zunehmende Militarisierung der Forschung und Lehre immer deutlicher.

Wir wollen uns gemeinsam der Militarisierung des Bildungssystems in den Weg stellen. Darum rufen wir zu einer bundesweiten Aktionswoche vom 24.- 29. September
2012 auf. In vielen Städten sollen dezentral bunte, kreative und öffentlichkeitswirksame Aktionen und Veranstaltungen stattfinden, um Politik und Öffentlichkeit auf die Problematik der zunehmenden Militarisierung des Bildungssystems aufmerksam zu machen.

Wir fordern die sofortige Kündigung der bestehenden Kooperationsvereinbarungen zwischen Kultusministerien und der Bundeswehr sowie die flächendeckende Einführung und Einhaltung von Zivilklauseln, um Lehre und Forschung an Hochschulen zu garantieren, die ausschließlich zivilen Zwecken dienen.

Wenn ihr den Aufruf unterstützen, Aktionen und Veranstaltungen planen oder mehr
Informationen wollt, dann schreibt an: ak-friedensbildung(at)usta-ph.de


 

201204 Einsatzgebiet Klassenzimmer

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Einsatzgebiet Klassenzimmer - die Bundeswehr in der Schule

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat eine dicke Broschüre (mehr als 40 Seiten) über die unsägliche Arbeit der Bundeswehr an Schulen herausgebracht. Darin werden

  • die Kooperationsvereinbarungen verschiedener Bundesländer mit der Bundeswehr untersucht,
  • der Verstoß gegen die UN Kinderrechtskonvention aufgedeckt,
  • der Beutelbacher Konsens erläutert,
  • aufgezeigt, dass Frieden und ""Sicherheitspolitk" Widersprüche sind,
  • vor POL&IS gewarnt ("Weltkrieg darf nur nach Regeln ausgelöst werden"),
  • die Position der GEW erläutert
  • und der Weg zu "bundeswehrfreien Zonen" dargestellt.

Die Broschüre ist sehr empfehlenswert und im GEW-Shop Artikelnr. 1436 für 1€ zuzügl. Verpackung und Versand zu bestellen.

 

20120209 Ich war nicht "illegal"

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Ausstellung über das Leben der Marie Mirjam Simon

Zur Ausstellung geht es durch einen Kleiderschrank ...

Schüler des Villa Elisabeth Gymnasium in Wildau haben sich nach der Lektüre des "Tagebuch der Anne Frank" gefragt, wie es jüdischen Menschen in ihrer Wohnumgebung ergangen ist. Sie erforschten das Leben der Marie Mirjam Simon und machten daraus eine Ausstellung, die heute im DGB Haus in der Keithstr. eröffnet wurde.

Ich war nicht "illegal" sagte Marie immer, illegal sei die Mordmaschine der Nazis gewesen. Sie beteiligte sich an der Sabotage in den Siemens Werken, wo sie zur Zwangsarbeit verpflichtet war und flüchte kurz vor ihrer Verhaftung und konnte sich über 2 Jahre an verschiedenen Orten bei Wildauer und Zeuthener Familien verstecken.

 

Der Kleiderschrank ist der Eingang zur Ausstellung.

 

 

 

 


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20120118 Rüstungsforschung aus dem Bildungshaushalt

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Die "Großen Brüder" von INDECT

... unter diesem Titel konnten Mitglieder der Arbeitsgruppe SchülerInnen-Themen von Aktion Freiheit statt Angst e.V. mit eine Veranstaltung zur Vorbereitung von Aktionen zum Berliner Polizeikongress und der Urban Operations Conference teilnehmen.

Über INDECT, dass mit Millionen aus der EU geförderte Projekt zur "abnormalen" Verhaltensbeurteilung von Einzelnen in großen Menschenansammlungen, haben wir schon mehrfach berichtet. Doch auch der deutsche Bildungshaushalt wird ständig für Forschungsvorhaben missbraucht, die zur Überwachung und Unterdrückung der eigenen Bevölkerung eingesetzt werden kann und in jedem Fall auch der militärischen Forschung dient (Dual-Use-Prinzip). Diese Forschungsvorhaben haben in den Jahren 2007 bis heute bereits 27 Mio. Euro verschlungen und werden zusätzlich mit EU Geldern gesponsert. Die Millionen landen vorwiegend bei der Fraunhofer gesellschaft für angewandte Forschung, den Unis in Freiburg und Karlsruhe. Auch die FU und TU in Berlin waren und sind mit einigen Millionen am Kuchen beteiligt.

Die Produkte dieser verlorenen Forschungsmillionen werden auf der "Urban Operations Conference" anlässlich des Polizeikongresses Endes Januar in Berlin angepriesen.

Infoveranstaltung, 18.01.2012, 19:00h, K9, Kinzigstr. 9,
Demonstration gegen den Polizeikongress am 28.01.2012, 16:00h Berlin-Neukölln, Herrfurthplatz

Weitere Infos zu

 
   
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